EMDR

EMDR

 

EMDR ist die Abkürzung für eye movement desensitization and reprocessing. EMDR ist eine hochwirksame, wissenschaftlich begründete Traumabehandlungsmethode, die nach einer Phase der Stabilisierung angewendet wird und bei der es zu einer inneren Verarbeitung des traumatischen Erlebnisses und einer Distanzierung davon kommt, was dazu führt, dass die mit dem Trauma verbundenen Gefühle und die Erinnerung an das Erlebnis selbst sich massiv abschwächen oder gar gänzlich verblassen.

 

Bei der EMDR-Methode wird eine bilaterale Stimulation durchgeführt (horizontale Augenbewegungen oder von einer auf die andere Körperhälfte wechselnde taktile oder akustische Stimulationen), während der Patient auf das traumatische Ereignis und die damit verbundenen Gefühle und Körperwahrnehmungen maximal konzentriert ist. Nach neueren Studien ist EMDR auch wirksam und indiziert bei traumatischer Trauer, der Behandlung von Schmerzzuständen, insbesondere Phantomschmerzen, und der Behandlung von Suchterkrankungen.

 


Keywords für diese Seite: EMDR, eye movement desensitization and reprocessing, Phantomschmerzen, Schmerzzustände, Trauer, Körperwahrnehmung, Traumabehandlungsmethode, Facharzt, psychosomatische Medizin, Psychotherapie, Gerhard Sofsky, Helmbachstr. 26, 76829 Landau,